MAKE IT MATTER – Wie aus einer Kampagnen-Idee ein Festival wurde.
- Magdalena Koinegg
- 6. März
- 3 Min. Lesezeit
In meiner Arbeit als Brand Designerin beschäftige ich mich seit vielen Jahren intensiv mit nachhaltigen Marken. Ich darf Unternehmen begleiten, die bewusst produzieren, regional denken und Verantwortung übernehmen.
Dabei habe ich mich immer öfter gefragt: Wie kann ich noch aktiver mit solchen Marken in Berührung kommen? Wie kann ich Nachhaltigkeit sichtbarer machen – und dem Thema wieder mehr positive Energie geben?
Aus diesen Gedanken heraus ist vor rund einem Jahr die Kampagne MAKE IT MATTER entstanden.

Die Resonanz darauf war unglaublich positiv. Und wenn ich spüre, dass eine Idee trägt, dann kann es passieren, dass ich ziemlich schnell sehr euphorisch werde. Genau aus dieser Energie heraus habe ich kurzerhand beschlossen: Warum nicht aus der Kampagne einfach ein Festival machen?
Ein Ort, an dem all diese Menschen, Marken und Ideen zusammenkommen.
Ein Herzensprojekt. Entstanden aus Überzeugung. Und aus dem Wunsch, Nachhaltigkeit in unserer Region sichtbar zu machen.
Denn für mich bedeutet Nachhaltigkeit weit mehr als Bio-Siegel oder Recyclingquoten.
Es geht um soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit hier vor Ort. Um regionale Wertschöpfung. Um faire Zusammenarbeit. Darum, sich gegenseitig zu stärken.Um Betriebe, die Verantwortung übernehmen. Und um Menschen, die Haltung zeigen.
Für mich ist soziale Nachhaltigkeit das Fundament. Denn erst wenn wir lernen, achtsam mit uns selbst und miteinander umzugehen, können wir diese Haltung auch nach außen tragen und wirklich leben.
Nachhaltigkeit beginnt nicht irgendwo „da draußen“. Sie beginnt bei uns selbst!

Jeder kann Multiplikator:in sein
Ein Gedanke, der mir bei MAKE IT MATTER besonders wichtig ist: Jede und jeder von uns kann Multiplikator:in sein.
Nicht mit erhobenem Zeigefinger.
Nicht mit Schuldgefühlen.
Sondern mit Freude, Inspiration und dem Mut, neue Wege zu zeigen.
Wenn Menschen sehen, dass nachhaltiges Handeln auch kreativ, lebendig und inspirierend sein kann, entsteht Bewegung.
Das ist erst der Anfang
Für mich ist MAKE IT MATTER deshalb nicht einfach nur eine Kampagne oder ein Festival.
Es ist der Beginn einer Bewegung.
Ein Gedanke, der mir besonders wichtig ist, ist auch die nächste Generation.
Deshalb habe ich mich entschieden, den Reinerlös des Getränkestandes beim MAKE IT MATTER Festival 2026 – organisiert von den Soroptimistinnen Leibnitz und Goldes – an Freiraum zu übergeben.
Aus dieser Spende möchten wir gemeinsam etwas Nachhaltiges entstehen lassen – eine MAKE IT MATTER Vortragsreihe für Jugendliche an Schulen.
Im Mittelpunkt steht dabei soziale Nachhaltigkeit im Alltag – also die Frage, wie junge Menschen bewusst, respektvoll und verantwortungsvoll handeln können.
Geplant sind Themen wie:
🤝 Streitkultur und respektvolles Miteinander 🛟 „Ist Luisa hier?“ – Zivilcourage und Sicherheit im öffentlichen Raum 📱 Bewusster Umgang mit Handy und Social Media
🛍️ Online einkaufen vs. regional kaufen – warum regionale Wertschöpfung Arbeitsplätze sichert und Geld in unserer Region bleibt
Unser Ziel ist es, Jugendliche zu stärken, zu sensibilisieren und zum Nachdenken anzuregen – und ihnen zu zeigen, dass jede Entscheidung Wirkung hat.
Denn wenn wir über Zukunft sprechen, müssen wir auch die Generation stärken, die sie gestalten wird.

© majoli fotografie
Meine Vision
Ich wünsch mir ein Umfeld, in der nachhaltige Ideen sichtbar sind. In der Unternehmen Verantwortung übernehmen. In der Menschen sich gegenseitig inspirieren.
Und in der wir erkennen: Wir können mehr bewegen, als wir glauben – wenn wir es gemeinsam tun :)
MAKE IT MATTER ist eine Einladung.
Eine Einladung, Nachhaltigkeit und Regionalität bewusst zu leben. Mutig. Sichtbar. Und mit klarer Haltung.
Open your eyes. Change your world. MAKE IT MATTER.
Denn Nachhaltigkeit wird erst sichtbar, wenn wir sie gemeinsam leben.

Du hast dir noch kein Ticket für das Festival gesichert?
Dann wird es jetzt Zeit.
21. März 2026 - 10-20 Uhr / Altes Kino Leibnitz
Ich freue mich sehr, wenn wir diesen besonderen Tag gemeinsam verbringen.


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