MAKE IT MATTER Festival – ein Herzensprojekt, das Wirklichkeit wurde.
- Magdalena Koinegg
- vor 7 Tagen
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 6 Tagen

Ich sitze jetzt hier – ein paar Tage nach dem Festival –und versuche das alles irgendwie in Worte zu fassen. Und ehrlich gesagt: Das ist gar nicht so einfach.
Weil dieser Tag so viel mehr war als „nur ein Festival“.
Ein halbes Jahr Arbeit. So viele Gedanken. So viel Herz.
MAKE IT MATTER ist vor rund einem Jahr als Idee entstanden und vor ca. einem halben Jahr habe ich beschlossen ein Festival daraus zu machen.
Was viele vielleicht gar nicht sehen: Was dahinter steckt.
Weit über 1000 Nachrichten und E-Mails.
Unzählige
Telefonate.
Meetings.
Abstimmungen.
Postings.
Organisation.
Immer wieder Zweifel.
Entscheidungen.
Und ganz oft die Frage:
> Wird das wirklich so funktionieren, wie ich es mir vorstelle?
Es war viel Arbeit. Sehr viel. 😅
Und gleichzeitig war da immer dieses Gefühl: Es lohnt sich!

Bei der Podiumsdiskussion auf der Bühne von links: Leni Koinegg, Wolfgang Maitz – Weingut Wolfgang Maitz | maitz.co.at, Klaus Purkarthofer – Purkarthofer Eis | purkarthofer-eis.at, Maria Leichtfried – Druckerei gugler* | gugler.at, Lisa Paier – Frau in der Wirtschaft | wko.at/wirtschaft, Ulli Retter - Biohotel Retter - retter.at, Arne Pastoor – onyon & rausschwärmer | onyon.eu & rausschwaermer.com
Und dann war dieser Tag da.
Am 21. März 2026.
Das Alte Kino in Leibnitz. Voller Menschen. Voller Leben. Ganz viel Herzklopfen.
Und ich hab mir nur gedacht:
Okay… es ist wirklich passiert :)
Ein kunterbunter Tag voller Begegnungen, Gespräche und so viel guter Energie.
Rund 40 Aussteller:innen und 20 Produzent:innen haben gezeigt, wie vielfältig Nachhaltigkeit sein kann. Ergänzt wurde das Programm durch inspirierende Workshops wie Pilates, Meditation, Yoga und Buchpräsentationen sowie viele Menschen, die ihre Ideen und Visionen geteilt haben. Zwei Impulsvorträge und eine Podiumsdiskussion haben den Tag nicht nur informativ bereichert, sondern auch neue Perspektiven eröffnet und zum Weiterdenken angeregt.
Nicht perfekt. Nicht geschniegelt. Sondern echt.
Momente, die ich nicht vergessen werde.
Es gab so viele kleine und große Momente.
Gespräche, die hängen bleiben.
Menschen, die sich begegnet sind.
Ideen, die entstanden sind.
Und da war ein ganz besonderer Moment mit Tränen in den Augen.
Die Premiere des MAKE IT MATTER Songs von Betty O gemeinsam mit dem Chor der de La Tour Schule Sonnenhaus.
Ich hatte Gänsehaut. Und ich glaube, ich war nicht die Einzige.
In diesem Moment war einfach alles da:
Verbindung. Emotion. Zukunft.

Es hat sich ausgezahlt!
All die Arbeit. All die Energie. All die Stunden.
Weil ich gesehen habe, was möglich ist, wenn Menschen zusammenkommen.
Wenn sie sich austauschen.
Wenn sie sich gegenseitig inspirieren.
Wenn sie gemeinsam weiter denken.
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir noch ein paar Stunden mehr gewünscht. Mehr Zeit, um jeden Stand bewusst zu entdecken und noch tiefer in Gespräche einzutauchen. Aber wie so oft im Leben lässt sich nicht alles in einen Moment packen. Und da das erst der Anfang war, weiß ich, dass da noch so viel mehr Momente auf mich warten.
Was über diesen Tag hinaus bleibt.
Und darüber freue ich mich ganz besonders, dass die Spende des Getränkestandes beim MAKE IT MATTER Festival an die Frauenberatungsstelle Freiraum Leibnitz geht. 💛
Der gesamte Reinerlös – organisiert von den Soroptimistinnen Leibnitz und Goldes – wird dort eingesetzt, wo er wirklich etwas bewegen kann.

Gemeinsam möchten wir daraus etwas Nachhaltiges entstehen lassen: eine MAKE IT MATTER Vortragsreihe für Jugendliche an Schulen.
Es geht um soziale Nachhaltigkeit im Alltag –also darum, wie junge Menschen bewusst, respektvoll und verantwortungsvoll handeln können. Themen, die wir aufgreifen möchten, sind :
🤝 Streitkultur und respektvolles Miteinander.
🛟 Zivilcourage und Sicherheit im öffentlichen Raum.
📱 Bewusster Umgang mit Handy und Social Media.
🛍️ Regional einkaufen statt anonym online – und was das für unsere Zukunft bedeutet.
Unser Ziel ist es, Jugendliche zu stärken, zu sensibilisieren und zum Nachdenken anzuregen. Denn wenn wir über Zukunft sprechen,dann sollten wir auch bei denen beginnen, die sie gestalten werden.
Und jetzt bin ich einfach nur Dankbar für so viel Mut, Vertrauen, Wertschätzung und Unterstützung. Ich möchte Danke sagen.
Danke an alle Aussteller:innen, Produzent:innen und Vortragenden.
Danke an alle Helfer:innen, Unterstützer:innen und Partner:innen.
Danke an die Soroptimistinnen, welche einfach großartige Arbeit geleistet haben.
Danke an alle Besucher:innen.
Und danke an jede einzelne Person, die Teil davon war.
Ihr habt MAKE IT MATTER lebendig gemacht.
MAKE IT MATTER ist eine Einladung
Eine Einladung an uns alle, Nachhaltigkeit und Regionalität bewusst zu leben.
Denn für mich bedeutet Nachhaltigkeit nicht nur Bio oder Recycling.
Sondern:
> Wie wir miteinander umgehen.
> Wie wir wirtschaften.
> Wie wir Entscheidungen treffen.
Denn:
Nachhaltigkeit wird erst sichtbar, wenn wir sie gemeinsam leben.

Und jetzt?
Jetzt kommt der vielleicht wichtigste Teil:
Reflexion.
Was war gut?
Was kann besser werden?
Wo dürfen wir noch wachsen?
Ich werde mir jetzt bewusst Zeit nehmen, um alles wirken zu lassen.
Und dann:
> drehen wir an den richtigen Schrauben
> machen Dinge noch klarer
> und gehen den nächsten Schritt
2027?
Ja – ich sag’s jetzt einfach:
> Das war erst der Anfang.
Das nächste MAKE IT MATTER Festival ist schon in meinen Gedanken.
Mit neuen Menschen.
Neuen Ideen.
Und noch mehr Sichtbarkeit.
Open your eyes. Change your world. MAKE IT MATTER.
💛 Danke
















































































Liebe Leni!
Vielen Dank für Deinen Mut, Deinen Elan, Dein Durchhaltevermögen, Dein Vertrauen in Deine Vision. Du hast uns gezeigt, was möglich ist, wenn wir unserer Intuition folgen und Träume Wirklichkeit werden lassen. Wir waren mit dabei, da wir gemeinsam gestalten möchten und unseren Kindern und Kindeskindern etwas weitergeben möchten.
Wunderschöne Momente, die in Erinnerung bleiben werden, die mein Herz heute noch auflachen lassen. Berührende Gespräche und ein inneres Feuer, das bei vielen entfacht wurde. Wir freuen uns auf die Workshopreihe, die wir mit eurer Spende umsetzen dürfen.
In Liebe Natascha Bergler & das Freiraum Team
Frauenberatungsstelle Freiraum Leibnitz/Arnfels